1. Fußballclub Pirna e.V.

2.Männer : Spielbericht Kreisliga A, 11.ST

1. FC Pirna II   SV Wacker Mohorn
1. FC Pirna II 2 : 2 SV Wacker Mohorn
(1 : 2)
2.Männer   ::   Kreisliga A   ::   11.ST   ::   24.11.2018 (11:45 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Marvin Kulig, Falk Kendelbacher

Assists

Ronny Boden, Daniel Matouschek

Gelbe Karten

Daniel Matouschek, Andreas Pellmann

Zuschauer

30

Torfolge

0:1 (8.min) - SV Wacker Mohorn
1:1 (23.min) - Falk Kendelbacher per Elfmeter (Daniel Matouschek)
1:2 (30.min) - Falk Kendelbacher (Eigentor)
2:2 (83.min) - Marvin Kulig (Ronny Boden)

Licht und Schatten ...

Im vorletzten Heimspiel des Jahres bekamen es die Mannen um Kapitän Heidel mit dem SV Wacker Mohorn zu tun. Die weitgereisten Gäste vom westlichen Rand des Landkreises rangierten vor dem Spieltag mit 3 Punkten weniger auf dem 11. Tabellenplatz, das Ziel der Hausherren war es zumindest diesen Abstand auch nach dem Spiel aufrecht zu erhalten.

Nach den Niederlagen in den letzten beiden Spielen (1:3 Pretzschendorf / 1:5 Langburkersdorf) waren die Pirnaer in erster Linie bemüht endlich mal wieder „zu Null“ zu spielen und mit mehr Abschlussglück in die Erfolgsspur zurück zu finden. Doch dieses Vorhaben war schon nach 8 Minuten hinfällig! Ein Abschlag vom Pirnaer Tor wird schon an der Mittellinie von den Mohornern abgefangen und über zwei direkt gespielte Stationen in den Lauf des Torjägers Nicks (9 Treffer) gelegt, der schüttelt robust seinen Gegner ab und lässt auch Schlussmann Effenberger keine Chance – 0:1 (8‘). Auch in der Folgezeit spielen nur die Gäste Fußball, bei den Hausherren sieht es eher nach einem aufgescheuchten Hühnerhaufen aus. Jegliche taktische Grundordnung fehlt und im Zweikampfverhalten kommen die Pirnaer meist einen Schritt zu spät, von Entlastung nach vorn ganz zu schweigen! Die Gäste haben in der Folgezeit mehrere gute Möglichkeiten das Ergebnis in die Höhe zu treiben und somit schon vorzeitig für Klarheit zu sorgen, doch es gelingt ihnen zum Glück zunächst kein weiterer Treffer. Im Gegenteil, in der 23. Minute bekommen die Gastgeber einen recht schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen, diese Chance lässt sich Routinier Kendelbacher nicht entgehen und verwandelt zum 1:1.

Wer nun dachte dieser Treffer wird ein Weckruf für die Hausherren sah sich getäuscht, denn auch in der Folgezeit bestimmten die Gäste das Spielgeschehen. Nur 7 Minuten nach dem Ausgleich geht Wacker erneut in Führung, ein (vermeidbarer) Eckball segelt quer durch den 5 Meterraum, wird noch von einem Pirnaer per Kopf verlängert und landet schließlich auf dem Rücken von Libero Kendelbacher von wo aus er ins Tor prallt – 1:2 (30‘). Das war der negative Höhepunkt einer Halbzeit zum Vergessen, denn bis zur Pause passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel, und somit war das Beste an diesen ersten 45 Minuten, dass die Gastgeber noch eine Halbzeit vor sich hatten diesen knappen Rückstand aufzuholen und vor allem Moral zu zeigen, dass sie es besser können. Genau an diese Moral appellierte Trainer Ludwig (lautstark) in der Kabine, zunächst „durften“ auch die gleichen 11 Spieler wieder ran, um den Bock doch noch umzustoßen.

Um es vorweg zu nehmen, der Mannschaft gelang es eine entsprechende Reaktion zu zeigen, über die gesamte zweite Halbzeit hinweg war man das spielbestimmende Team und belohnte sich am Ende zumindest mit dem verdienten Ausgleich. Trainer Ludwig brachte mit Kulig, Boden und Leube frische Leute ins Spiel und bewies damit ein glückliches Händchen. Bis in die Schlussphase hinein hatten die Gastgeber mehrere gute Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen (Kulig, Böhme, Matouschek), doch erst in der 83. Minute gelang der erlösende Treffer. Der eingewechselte Boden steckt präzise auf den eingewechselten Kulig durch, und der 17 jähriger Youngster verwandelt eiskalt mit dem schwächeren Linken ins Dreiangel – 2:2. Den Gästen schwanden mit zunehmender Spielzeit zwar die Kräfte, dennoch blieben sie mit ihrem Torjäger Nicks bis zum Schluss bei den wenigen Entlastungsangriffen gefährlich. Bis zum Schlusspfiff gelang aber keiner der beiden Mannschaften ein weiterer Treffer und somit trennte man sich Leistungsgerecht Unentschieden.

Fazit: Der Punktgewinn war am Ende mehr als verdient, doch so wie in der ersten Halbzeit darf man sich kein weiteres Mal präsentieren, vor der Reaktion in der zweiten Hälfte allerdings kann man nur den Hut ziehen! Dort zeigte sich mal wieder, dass „eine Mannschaft“ auf dem Feld stand, beim nächsten Heimspiel gegen Höckendorf nächsten Samstag (01.12.2018 / 11:15 Uhr) sollte man dies aber von Beginn an sehen.


Quelle: Th. Ludwig

Fotos vom Spiel


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