1. Fußballclub Pirna e.V.

1.Männer : Spielbericht TEAMBRO-Kreisoberliga, 6.ST (2017/2018)

1. FC Pirna   Heidenauer SV
1. FC Pirna 1 : 2 Heidenauer SV
(1 : 0)
1.Männer   ::   TEAMBRO-Kreisoberliga   ::   6.ST   ::   23.09.2017 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Daniel Eichstädt

Gelbe Karten

Nick Siegemund

Zuschauer

87

Torfolge

1:0 (40.min) - Daniel Eichstädt per Freistoss
1:1 (67.min) - Heidenauer SV
1:2 (84.min) - Heidenauer SV per Elfmeter

Landesklasse Absteiger aus Heidenau zu Gast im Gottleubatal...

Am 6. Spieltag gastierte der bisher ungeschlagene Spitzenreiter und Landesklasseabsteiger aus Heidenau im Gottleubatal. Der Gast reiste mit 21 Toren in 5 Spielen und nur einem Gegentor im Gepäck an, was die Schwere der Aufgabe für die Gastgebermannschaft verdeutlichte. Am Ende sollte der Ortsnachbar seine Serie fortsetzen, obwohl Pirna mit etwas mehr Glück die drei Punkte auch in Rottwerndorf hätte behalten können.


Das Spiel begann verhalten, keiner wollte Fehler begehen, sodass sich das Geschehen fast nur zwischen den Strafräumen abspielte. Man neutralisierte sich gegenseitig, keiner konnte sich Vorteile verschaffen. Gefährliche Aktionen entstanden fast nur aus Freistößen oder Fernschüssen. Dass der HSV als Favorit blass blieb, zeigt die Tatsache, dass Benny Wein kein einzigstes Mal im Gehäuse gefordert wurde. Dann kam die 40. Minute, in der Daniel Eichstädt einen 20m-Freistoß in den Maschen versenkte. Damit ging der Gastgeber mit einer 1:0 Führung in die Pause, sodass der Sturz des Tabellenführers möglich schien.


Mit Beginn der 2. Halbzeit konnten die Pirnaer eine leichte Überlegenheit erzielen, verpassten jedoch durch zu zögerliches und umständliches Spiel das 2. Tor. dagegen zeigten die Heidenauer, warum sie an der Tabellenspitze stehen, eiskalt nutzten sie ihre Möglichkeiten. Eine unbedrängte Flanke aus dem linken Halbfeld köpfte Eric Klose zum Ausgleich ein (67.). Nun investierte der HSV mehr und hatte am Ende das notwendige Glück auf seiner Seite. Nach Laufduell trat Jungspund Yanick Scholze seinem Gegenspieler unglücklich auf die Ferse und Oliver Franz verwandelte wie in der Vorwoche den berechtigten Strafstoß zum schmeichelhaften Siegtreffer (84.). Leider blieb auf der Gegenseite bei einer ähnlichen Attacke gegen Nick Siegemund die Pfeife des Unparteiischen stumm.


Fazit: Pirna hätte einen Punkt verdient gehabt, befindet sich aber nicht in der Form des Vorjahres, spielt zu umständlich und ideenlos und hinkt somit den eigenen Erwartungen hinterher.
Der Spitzenreiter fuhr einen glanzlosen, glücklichen Arbeitssieg ein; wer aber derartige Spiele für sich entscheidet, zeigt, dass er ein heißer Titelaspirant ist.


Quelle: Spielbericht : K. Dietrich / Fotos: M. Förster

Fotos vom Spiel


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