1. Fußballclub Pirna e.V.

2.Männer : Spielbericht Kreisliga B, 10.ST (2016/2017)

1. FC Pirna II   TSV Graupa
1. FC Pirna II 1 : 3 TSV Graupa
(1 : 1)
2.Männer   ::   Kreisliga B   ::   10.ST   ::   05.11.2016 (11:45 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Carsten Herzog

Assists

Steve Lindner

Rote Karten

Stefan Heidel (60.Minute)

Zuschauer

50

Torfolge

1:0 (40.min) - Carsten Herzog per Weitschuss (Steve Lindner)
1:1 (45.min) - TSV Graupa
1:2 (55.min) - TSV Graupa
1:3 (85.min) - TSV Graupa

eine Serie reißt, die andere hält ...

Am Samstag kam es auf dem Pirnaer Sonnenstein zum Duell mit dem bislang ungeschlagenen Tabellenzweiten aus Graupa. Es sollte wie vermutet ein echter Prüfstein für beide Teams werden. Von Beginn an entwickelte sich ein gutes, flottes Kreisligaspiel, wobei die Hausherren den etwas besseren Start hinlegten. In der ersten Viertelstunde hätten die Pirnaer durchaus mit 1:0 in Führung gehen können, wenn nicht gar müssen, doch beste Chancen wurden vergeben (Schneider/Herzog/Heidel). In der Folgezeit kamen die Gäste besser in die Partie und das Spiel verlagerte sich zwischen den Strafräumen. Beide Defensivreihen erledigten ihre Aufgaben gut, sodass sich kaum Torchancen ergaben. Kurz vor der Halbzeit wurde es aber dann doch noch mal spannend, zunächst bringt Herzog die Gastgeber mit einem abgerutschten, aber umso gefährlicher dahintrudelnden Ball aus ca. 20 m mit 1:0 in Führung (40.Min.). Nur fünf Minuten später, quasi mit dem Halbzeitpfiff, können aber die Graupaer zurück schlagen und schließen einen gut vorgetragenen Angriff zum 1:1 (45.Min.) Pausenstand ab.

In der Halbzeit appellieren die Pirnaer Trainer Ludwig/Reinert an die Mannschaft auch in der zweiten Halbzeit vor allem hinten konzentriert zu bleiben, um so wenigstens einen Punkt sicher zu haben. Doch leider brachte genau solch eine Unkonzentriertheit von Libero und Routinier Kendelbacher die Gäste auf die Siegerstraße. Statt den weit hinten raus zu schlagen, versucht er in der 55. Minute das Anspiel von Schlussmann Effenberger spielerisch weiterzuleiten, der Ball landet aber in gegnerischen Füßen, der Graupaer fackelt nicht lange und überrascht den in diesem Moment zu weit vor seinem Tor stehenden Pirnaer Torhüter mit einem sehenswerten Heber aus ca. 20 m – 1:2 (55.Min.).

Die Hausherren zeigten sich aber nur kurz geschockt und investierten nun mehr fürs Spiel, doch die Gäste spielten clever ihren „Stiefel runter“ und verwalten ihren Vorsprung, ohne großartig in der Defensive von den Pirnaern geprüft zu werden. In der 60. Minute kippt das bis dahin sehr faire Spiel durch eine überharte (Fehl-)Entscheidung des Schiedsrichters. Nach einem Zweikampf und Freistoßpfiff für Graupa geraten Heidel und der Graupaer Kapitän Ahrens verbal aneinander, beide nehmen auch die Hände zur Klärung ihres Standpunktes dazu, was den Unparteiischen dazu veranlasst – ohne es gesehen zu haben – den Pirnaer Heidel eine Tätlichkeit zu unterstellen und mit glatt Rot vom Platz zu stellen. In Unterzahl agierten die Gastgeber nun noch wütender mit ihren Angriffsversuchen, doch auch leider umso unkoordinierter, sodass der Graupaer Schlussmann weiterhin einen ruhigen Tag verleben konnte. In der 80. Minute dezimieren sich die Gäste durch eine Gelbrote Karte ebenfalls, doch auch das personelle Gleichgewicht bringt für die Hausherren keine Vorteile mehr, im Gegenteil, fünf Minuten vor Schluss schließen die Gäste einen Konter zum entscheidenden 1:3 Endstand ab (85.Min.).

Fazit: die eine Serie reißt – die Pirnaer verlieren nach 6 siegreichen Spielen das erste Mal wieder, die Graupaer setzen ihre Erfolgsserie fort und bleiben dem Tabellenführer Langburkersdorf auf den Fersen. Nächste Woche geht es zum Stadtderby nach Copitz, gegen die Routiniers von der anderen Elbseite wird es sicherlich ein ähnlich enges und spannendes Spiel werden. Wir hoffen wieder auf zahlreiche Unterstützung am Spielfeldrand, Anstoß der Partie ist am Samstag, den 12.11. um 14:00 Uhr.

 

Hier noch der Bericht der Graupaer: Spielbericht TSV Graupa

Und hier noch ein paar Bilder (von der Facbookseite des TSV Graupa): Bilder vom Spiel


Quelle: Th. Ludwig
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