1. Fußballclub Pirna e.V.

1.Männer : Spielbericht Sparkassen Oberliga, 14.ST (2015/2016)

1. FC Pirna   SV Pesterwitz
1. FC Pirna 1 : 1 SV Pesterwitz
(0 : 1)
1.Männer   ::   Sparkassen Oberliga   ::   14.ST   ::   27.02.2016 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Jan Künzelmann

Gelbe Karten

Götz Lamprecht, Ronald Kretzschmar, Unbekannt

Zuschauer

32

Torfolge

0:1 (6.min) - SV Pesterwitz
1:1 (60.min) - Jan Künzelmann

Pirna dominant - Aber...

7 hundertprozentige Chancen, einen Elfmeter - 2 Punkte verschenkt.

2 x grippaler Infekt, 1 x eingeklemmter Ischiasnerv, 1 x verbrühten Fuß, 1 x tränendes Auge wegen Bindehautentzündung – das liest sich wie ein Tagesbericht einer Arztpraxis.
Falsch: mit diesen Blessuren lief Pirnas halbe Mannschaft der 1. Herren auf und zwei weiteren Akteuren steckten bereits 90 bzw. 45 Minuten Spiel in den Knochen….

Und während sich die Pirnaer noch „einspielten“, mussten sie in der 6. Minute eine Kröte schlucken. Die Pesterwitzer bekamen ihre eine Chance und Maximilian Eckner nutzte sie – soviel sei schon verraten- zur 54minütigen Führung.
In der folgenden halben Stunde bestimmte Pirna das Spiel, verstand es aber nicht, die Riesenchancen am Fließband zu nutzen. Erschwerend kam hinzu, dass Maik Ritter in der 14. Minute verletzt ausgewechselt werden musste. Carsten Herzog kam ins Spiel und verzog zweimal den Abschluss, ebenso wie Daniel Matouschek.

Wie gesagt, an mangelnden Möglichkeiten, den Anschluss herzustellen, lag es nicht.

Auch in der zweiten Halbzeit schien das Glück uns nicht hold zu sein. Ales Fiala musste in der 50. Minute mit sichtbar angeschwollenem Knöchel durch Ronny Boden ersetzt werden. Pirna hatte erneut massenhaft Torschancen, die verpufften aufgrund unkonzentrierter Abschlüsse.

In der 60. Minute brachte eine Pirnaer Stafette erneut den Ball gefährlich nah an den Pesterwitzer Kasten. Jonas Thon scheiterte mit seinem Kopfball und Jan Künzelmann platzierte in Standardmanier den Nachschuss im gegnerischen Tor und stellte somit den Ausgleich her.
Pesterwitz´ Spieler legten eine härtere Gangart ein und verlegten sich auf Diskussionen mit dem Schiedsrichterkollektiv.

Pirna hatte es in der 78. Minute in der Hand, den Sack zu zumachen, den Sieg einzufahren. Ein Foul an Martin Franek und der Schiri zeigte auf den 11m-Punkt. Waren es die Nerven? Der Ball, etwas zu lasch getreten, strich über die Latte. Die Führung war ´versemmelt´. Nur, jetzt deswegen nachzutreten, wäre destruktiv.

Die 2 Wochen Pause werden unsere Spieler der „Abteilung Kranke und Verletzte“ nutzen, um zu genesen und Trainingsdefizite abzubauen. Und dann müssen in den nächsten Spielen sich alle ihren besagten „verlängerten Rücken“ aufreißen und ihre Leistung voll abrufen. Dann siegen wir wieder. Aber 100 % !!!


Quelle: Ute Thiel
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