1. Fußballclub Pirna e.V.

2.Männer : Spielbericht Sparkassen Oberliga , 24.ST (2013/2014)

1. FC Pirna II   VfL Pirna-Copitz 07 II
1. FC Pirna II 3 : 1 VfL Pirna-Copitz 07 II
(1 : 0)
2.Männer   ::   Sparkassen Oberliga   ::   24.ST   ::   31.05.2014 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Falk Kendelbacher, Chris Johne, David Henke

Assists

Aleš Fiala, Martin Franĕk, Eric Schneider

Gelbe Karten

Martin Franĕk

Zuschauer

30

Torfolge

1:0 (01.min) - Chris Johne (Martin Franĕk)
1:1 (48.min) - VfL Pirna-Copitz 07 II
2:1 (84.min) - Falk Kendelbacher (Aleš Fiala)
3:1 (92.min) - David Henke per Weitschuss (Eric Schneider)

Sieg im "kleinen" Stadtderby ...

Im vorletzten Heimspiel empfingen die Mannen um Kapitän Blankenhagen die Reserve vom VfL Pirna-Copitz. Auf dem neu präparierten Top-Rasenplatz auf dem Pirnaer Sonnenstein fand also eine Woche nach dem „großen“ das „kleine“ Stadtderby statt. Die Vorzeichen standen allerdings etwas anders als in der Bezirksligaparty vor Wochenfrist, die Gäste reisten mit großen Personalsorgen an, ihr einziger Wechselspieler war der fast 42 jährige Co-Trainer Sylvio Berra. Doch auch die Personaldecke unserer „Zweiten“ war dünn und so halfen einmal mehr in dieser Saison Spieler aus der „Dritten“ aus – danke an C. Herzog und C. Zenker.
Zum Spiel – vom Anstoß weg zeigten die Hausherren, dass sie gewillt waren die blamable Vorstellung der Vorwoche in Kesselsdorf vergessen zu machen. Ohne Zwischenberührung eines Copitzers gelang der Ball über Fiala, Schade, Franek zu dem durchstartenden Johne, der auch den letzten Abwehrspieler abschüttelte und auch vor Torwart Schiller die Nerven behielt und zum schnellsten Tor der Saison einschob (ca. 40 Sek.). Das war natürlich ein Auftakt nach Maß, auch in der Folgezeit machten die Gastgeber das Spiel, von den Gästen von der anderen Elbseite sah man in der Offensive so gut wie gar nichts, somit blieb Torhüter Wein über die gesamte erste Hälfte beschäftigungslos. Den klar überlegenen Spielanteilen der FC‘ler stand allerdings eine mangelhafte bis klägliche Chancenverwertung gegenüber – bei den zahlreichen Angriffszügen, die teilweise sogar in Überzahl vorgetragen wurden fehlte die letzte Konsequenz und die Genauigkeit im finalen Pass. So ging es mit einer überaus verdienten, aber eben knappen 1:0 Führung in die Pause.
In der Kabine appellierte der wiedergenesene Trainer Noack an die Mannschaft die Konzentration vorm gegnerischen Tor zu finden und einen vorentscheidenden zweiten Treffer zu erzielen. Doch mit Wiederanpfiff schienen die Gastgeber mit den Köpfen noch in der Kabine geblieben zu sein – die Copitzer zeigten plötzlich auch in der Offensive mehr Engagement und wurden prompt belohnt. Ein scheinbar harmloser Einwurf gelang zu Berra, der kann sich gegen Kendelbacher durchsetzen und zu Torjäger Russig ablegen – Blankenhagen ist in dieser Situation auch zu weit weg und Russig lässt sich die Chance nicht entgehen und erzielt mit dem ersten Torschuss der Gäste den 1:1 Ausgleich (48. Min.). Die Hausherren zeigten sich aber nur kurz geschockt und waren jetzt(!) anscheinend auch mental wieder auf dem Platz. Die Copitzer schienen angesichts ihrer Personaldecke mit dem Punkt zufrieden zu sein und zogen sich zurück, nur noch sporadische lange Bälle waren die einzigen Offensivbemühungen der restlichen zweiten Halbzeit. Die Gastgeber hingegen setzten sich förmlich in der gegnerischen Hälfte fest und versuchten ein ums andere Mal die erneute Führung zu erzielen.
Doch es sollte bis in die Schlussphase hinein dauern – einen Fiala-Freistoß aus 30 m nahm Routinier Kendelbacher volley – mit einem lehrbuchreifen Seitfallzieher ließ er Gästetorwart Schiller keine Chance und erzielte den lautstark umjubelten Führungstreffer zum 2:1 (84. Min.). Das Spiel war entschieden – die Gäste hatten nichts mehr entgegen zu setzen, im Gegenteil – in der Nachspielzeit erhöhte Henke noch auf 3:1. Torhüter Wein reagierte schnell, warf einen abgefangen Ball auf den kurz zuvor eingewechselten Schneider, der steckte direkt durch auf den startenden Henke weiter. Letzterer narrt dann auch noch Schiller im Tor der Gäste, in dem er nicht wie alle dachten in die Mitte flankt, sondern schlitzohrig ins kurze Eck schießt – 3:1 (92.Min.).

Fazit:
- Kendelbacher’s „Tor des Monats“ sichert den Pirnaer „Reserve-Löwen“ den Klassenerhalt, da Heidenau nicht mehr vorbei ziehen kann
- mit E. Schneider kam die Wende, in den (nur) 13 Minuten seines Einsatzes zeigte er Präsenz und leitete auch das 3:1 ein
- der neue (Aushilfs-)Co-Trainer Müller kann sich auf die Fahnen schreiben, dass mit ihm der Erfolg zurück kam

Außerdem möchte ich mich im Namen der gesamten Mannschaft bei Gastwirt Ralf Frenzel bedanken, der uns (wie immer) hervorragend auch zum gestrigen Saisonabschlussgrillen bewirtete.


Quelle: Th. Ludwig
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